Pflanzenporträt

Ufopflanze

Runde Blätter auf dünnen Stielen, die wie kleine Scheiben über dem Topf schweben. Die Ufopflanze ist der freundlichste Akzent für einen hellen Platz, und sie schenkt Ableger, die du weitergeben kannst.

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Kurz gesagt

Die Ufopflanze (Pilea peperomioides) braucht einen hellen Platz ohne direkte Sonne, am besten am Ost- oder Westfenster, und 15 bis 24 °C. Am Nordfenster ist es ihr oft zu dunkel. Gegossen wird, wenn die oberen Zentimeter Erde trocken sind. Ableger, die Kindel, wachsen neben der Mutterpflanze aus der Erde. Für Katzen und Hunde gilt sie als ungiftig.

Steckbrief

Pilea peperomioides

Brennnesselgewächs, Heimat Südwestchina; auch Glückstaler, Chinesischer Geldbaum, Bauchnabelpflanze

Licht
hell, indirekt; Ost- oder Westfenster ideal, Nordfenster oft zu dunkel
Wasser
gießen, wenn die oberen 2 bis 3 cm trocken sind; keine Staunässe
Temperatur
15 bis 24 °C, keine kalte Zugluft
Luft
40 bis 60 Prozent Luftfeuchte, also normale Raumluft
Größe
bleibt kompakt, selten höher als 30 cm
Katze und Hund
ungiftig
ungiftig für Katze und Hund

Wofür sie sich eignet

Räume und Gefäße

Die Ufopflanze ist eine Fensterbankpflanze. Wo das Licht stimmt, ist sie anspruchslos; wo es fehlt, hilft kein Gießen und kein Dünger.

Wohnzimmer am Ost- oder Westfenster

Morgens oder abends ein paar Stunden milde Sonne, dazu 20 bis 22 °C und normale Raumluft: mehr braucht sie nicht. Auf dem Sideboard einen Meter vom Südfenster entfernt geht es ebenfalls.

Küche und Schreibtisch

Ein heller Platz neben dem Küchenfenster oder auf dem Schreibtisch am Fenster passt. Tief im Raum oder im Büro mit 500 Lux Arbeitslicht wird sie lang und dünn; dort braucht sie eine Lampe.

Schlichter Übertopf

Der 11-cm-Kulturtopf wandert in einen ruhigen Keramik-Übertopf, Wasser im Übertopf nach dem Gießen weggießen. Die runden Blätter wirken am besten über einer glatten, einfarbigen Form.

Nicht ins Nordzimmer, nicht ins Glas

Am Nordfenster fehlt ihr im Winter das Licht, im geschlossenen Flaschengarten wird es ihr zu feucht und zu eng. Für dunkle Plätze ist die Schusterpalme die bessere Wahl.

Pflege

So bleiben die Scheiben rund und flach

Licht. Hell, aber ohne pralle Mittagssonne. Ost- und Westfenster sind ideal, am Südfenster ein Stück zurück oder hinter einem Vorhang. Die Blätter drehen sich zum Licht, deshalb den Topf jede Woche eine Vierteldrehung weiterdrehen, sonst wächst sie schief.

Gießen. Erst, wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind, dann durchdringend und das Wasser aus dem Übertopf entfernen. Hängende Blätter heißen Durst, gewölbte oder gelbe Blätter meist zu viel Wasser. Lockere Erde mit einem Anteil Bims oder Perlite hilft gegen Staunässe.

Temperatur und Luft. 15 bis 24 °C das ganze Jahr, 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte, also normale Wohnräume. Kalte Zugluft vom gekippten Fenster im Winter mag sie nicht.

Ableger. Die Kindel schieben sich neben der Mutter aus der Erde. Ab 5 bis 7 cm Höhe mit einem sauberen Messer samt Wurzeln abtrennen und einzeln eintopfen. Wer die Kindel stehen lässt, bekommt einen dichten Busch statt einer einzelnen Pflanze; für einen Akzent ist die einzelne schöner.

Düngen. Von Frühjahr bis Herbst alle vier Wochen mit halber Dosis Grünpflanzendünger. Im Winter nicht.

Umtopfen. Alle ein bis zwei Jahre im Frühjahr in einen Topf, der nur wenig größer ist. Ein zu großer Topf hält zu lange Wasser.

Kaufen

Ufopflanze und passender Übertopf

Die Ufopflanze kommt meist im 11- oder 12-cm-Topf. Ein schlichter Übertopf macht aus dem Plastiktopf den Akzent.

Ufopflanze

Pilea peperomioides, Topf 11 cm

Die Standardgröße für Fensterbank und Regal. Hell ohne pralle Sonne stellen, dann bildet sie bald die ersten Kindel.

Topf 11 cmhell, indirektungiftig für Katze und Hund

Ufopflanze, groß

Pilea peperomioides, kräftig

Laut Anbieter eine gut entwickelte, starke Pflanze. Für alle, die nicht warten wollen, bis die Scheiben groß sind.

gut entwickelthell, indirektungiftig für Katze und Hund

Übertopf Vienna, 15 cm

Übertopf aus Keramik, 15 cm

Nimmt den 11- oder 12-cm-Kulturtopf auf. Wasserdicht, naturbeige, mit feinem Flechtrelief: Die runden Blätter bleiben die Hauptsache.

für 12-cm-Topfwasserdicht

Woher die Angaben stammen

Pflanzenangaben stammen aus Fachquellen wie botanischen Gärten, Gartenbau-Beratungsstellen und Bonsai-Fachliteratur, Produktangaben vom Hersteller auf Amazon. Ich habe die Produkte nicht selbst getestet. An Käufen über die Links verdiene ich eine Provision; auf die Auswahl hat das keinen Einfluss.

Häufige Fragen

Fragen zur Ufopflanze

Ist die Ufopflanze giftig für Katzen und Hunde?

Nein, Pilea peperomioides gilt als ungiftig für Katzen und Hunde. Die runden Blätter laden zum Spielen ein, deshalb steht sie bei Katzen besser auf dem Regal als auf dem Couchtisch, aber giftig ist sie nicht.

Warum heißt die Ufopflanze auch Glückstaler oder Bauchnabelpflanze?

Wegen der Blätter. Sie sind rund wie Münzen, daher Glückstaler und Chinesischer Geldbaum, und der Stiel sitzt nicht am Rand, sondern mitten im Blatt, wo er eine kleine Delle hinterlässt. Daher Bauchnabelpflanze, und wegen der schwebenden Scheiben Ufopflanze.

Warum kümmert meine Ufopflanze am Nordfenster?

Weil ihr dort das Licht fehlt. Die Ufopflanze braucht einen hellen Platz ohne pralle Sonne, ideal sind Ost- und Westfenster. Am Nordfenster werden die Stiele lang, die neuen Blätter bleiben klein. Umstellen oder eine kleine Pflanzenlampe mit Timer hilft.

Wie nehme ich Ableger von der Ufopflanze?

Die Kindel wachsen aus der Erde neben der Mutterpflanze. Sobald eines etwa 5 bis 7 cm hoch ist, mit einem scharfen Messer samt ein paar Wurzeln abtrennen und in einen kleinen Topf mit lockerer Erde setzen. Feucht halten, nach wenigen Wochen wächst es weiter.

Wie oft muss ich die Ufopflanze gießen?

Erst, wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind. Im Sommer am hellen Fenster etwa wöchentlich, im Winter seltener. Staunässe verträgt sie nicht, der Topf braucht ein Abzugsloch und der Übertopf darf kein Wasser sammeln.

Warum wölben sich die Blätter?

Nach oben gewölbte oder gerollte Blätter zeigen meist zu wenig Licht oder zu viel Wasser. Nach unten hängende Blätter heißen Durst. Steht sie hell und trocknet zwischen den Güssen ab, werden die neuen Blätter wieder flach.